13
Mai 2013

Welche Romanfigur (oder Dramenperson) würdest du gerne treffen?

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Was würdest du gern mit ihr/ihm unternehmen und was würdest du fragen?

Wer meinen Blog Literatur & Internet kennt, wird sicher vermuten, dass ich gerne James Bond treffen würde, um zu erfahren, wie Ian Fleming sich ihn wirklich vorgestellt hat. Statt mit 007 an der Bar zu versacken und einen Martini nach dem anderen zu vernichten…

…wäre Hildegunst von Mythenmetz, der Ich-erzählende Lindwurm aus Zamonien meine erste Wahl. Ich finde es grandios, welchen hohen Stellenwert die Literatur für ihn hat und wie sehr er Bücher liebt. Am liebsten würde ich mich mit ihm natürlich über Bücher unterhalten und durch Buchhain schlendern.

Eine echte Romanfigur habe ich tatsächlich kennengelernt: Lise Gast hat in ihren Ponyhofromanen die Geschichte ihrer eigenen Familie erzählt. Nach der Flucht aus Schlesien haben sie sich in Süddeutschland niedergelassen und führen dort ein turbulentes Leben mit zahlreichen Ponys. Den Ponyhof gibt es wirklich, eine der Töchter führt ihn jetzt. Als Kind war ich dort zu Besuch und habe die “Romanfigur” und Ponys kennen gelernt.

Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentliche ich eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

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6
Mai 2013

Welches Buch hast du am Wochenende gelesen?

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Leider kam ich auch dieses Wochenende nicht so lange zum Lesen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gelesen habe ich am zweiten Teil von Sophie Jordans Firelight Trilogie.

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29
Apr 2013

Wie sieht dein Bücherregal aus?

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Meine Bücher wohnen in mehreren Expedit-Regalen, verteilt in der ganzen Wohnung. Das größte steht im Arbeitszimmer und beinhaltet hauptsächlich Jugendliteratur. Um etwas Platz zu sparen, stelle ich in die zweite Reihe immer zunächst einen Schuhkarton, staple anschließend die Bücher darauf und stelle dann eine weitere Reihe davor. So sieht man trotzdem noch ganz gut, welche Bücher in der hinteren Reihe stehen. Eigentlich mag ich es nicht, wenn Bücher zweireihig stehen (müssen), aber so gefällt es mir.

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22
Apr 2013

Welche Bücher hast du in der Schule gelesen?

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Primarstufe

  • »Ben liebt Anna« von Peter Härtling
  • »Das rote U« von Wilhelm Matthießen
  • »Der rote Strumpf« von Elfie Donnelly

Unterstufe

  • »Die Insel in der Vogelstraße« von Uri Orlev
  • »So lonely« von Per Nilsson
  • »Dann bin ich eben weg« von Christine Fehér

Mittelstufe

  • »Die Kinder vom Bahnhof Zoo« von Christiane F.
  • »Die Welle« von Morton Rhue
  • »Asphalt Tribe« von Morton Rhue
  • »Clock Work Orange« von Anthony Burgess
  • »Andorra« von Max Frisch
  • »Das Tagebuch der Anne Frank« von Anne Frank

Oberstufe

  • »The Pelican Brief« von John Grisham
  • »Schöne, neue Welt« von Aldous Huxley
  • »Die Physiker« von Friedrich Dürrenmatt
  • »Der Junge mit dem gestreiften Pyjama« von John Boyne

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15
Apr 2013

Was hältst du von Leserunden?

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Liest du lieber für dich oder teilst du deine Eindrücke während des Lesens gerne mit anderen? Hast du schonmal an einer Leserunde teilgenommen? In welchem Rahmen? Hat’s Spaß gemacht? Was hältst du von Leserunden?

Für mich sind Leserunden nichts und ich möchte auch an keinen mehr teilnehmen. Ich lese für mich allein, möchte nicht bei bestimmten Abschnitten unterbrechen oder etwas in vorgegebener Zeit schaffen müssen. So macht mir das Lesen nur wenig Spaß. Während meiner Zeit als Moderatorin bei LovelyBooks habe ich gemerkt, dass mir das Organisieren solcher Veranstaltung Freude macht, aber das Teilnehmen nicht. Vielen geht es nämlich nur darum, ein kostenloses Buch zu ergattern, da geht es überhaupt nicht um den Autausch. Sie machen dann nämlich doch nicht mit, wenn sie nicht gewinnen. Es gibt auch viele, die nichts schreiben, obwohl sie gewonnen haben. Aber wer macht dann eigentlich mit?

Interessant war es nur dann, wenn ein Autor viele Hintergrundinformationen geliefert hat und das richtige Gespür dafür hatte, wie er mit den Lesern umgeht. Ein großartiges Beispiel dafür ist Kim Winter, die ihre Teilnehmer über mehrere Monate gut unterhalten hat, indem sie auf jeden ausführlich eingegangen ist und sich aufrichtig für die Meinung ihrer Leser interessiert hat. Kim hat keine Gelegenheit ausgelassen nachzufragen, zu erklären oder Inspirationen für ihre Bücher zu sammeln. Sie hatte viel Freude an den beiden Leserunden zu ihren Büchern und das hat man gemerkt. So sind nicht nur viele spannende Diskussion zu ihrer Trilogie entstanden, sondern auch die eine oder andere Fanaktion.

In der Regel ist es aber so, dass man recht lange auf einen Termin wartet, ihn dann verpasst, weil man ein anderes Buch noch beenden wollte und letztendlich hinterher hinkt. Oder man ist pünktlich und dann viel schneller als alle anderen. Oft wird dann nur der Inhalt einzelner Abschnitten immer und immer wiederholt. Das finde ich wirklich langweilig – immerhin habe ich das ja selbst gelesen und bin zum Diskutieren da. Zehn verschiedene Inhaltsangaben interessieren mich dann wirklich nicht. Ein spannender Austausch hat nur selten stattgefunden, alle schreiben nur ihre Pflichtpostings und sind dann wieder weg. Was soll man selbst dann noch schreiben? Offensichtlich hat ja doch keiner Lust dazu. Für mich war es oft auch anstrengend mich an den Rhythmus der anderen anzupassen. Dadurch habe ich mehr als einmal die Lust an einem Buch verloren und es abgebrochen. Und damit war das Thema Leserunde auch gegessen.

Nachdem ich ein Buch gelesen habe, diskutiere ich gerne darüber, schreibe Rezensionen, frage andere nach ihrer Meinung und tausche mich aus. Aber nicht währenddessen. Lesen ist für mich eine stille Tätigkeit. Zeit, die ich nur mit mir und meinen Gedanken verbringe. Wenn ich lese, finde ich endlich zur Ruhe, kann alle anderen mal vergessen und mich in der Geschichte fallen lassen. Ganz alleine. Da möchte ich auf keinen Rücksicht nehmen und auch wenn es egoistisch klingt: Es ist etwas, das ich mit niemanden teilen möchte, es ist persönlich und daher sind Leserunden für mich nicht das Richtige. Veranstaltungen wie das »Read Together«, bei denen man locker und ungezwungen das Lesen als solches zelebriert, mit anderen Lesern zusammen kommt und einfach nur Spaß hat, könnte es aber meiner Meinung nach viel häufiger geben. ;-)

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