Jul 2011
Paperthin.de wird 1 Jahr alt!
Heute ist es ein Jahr her, dass ich den ersten Beitrag auf diesen Blog veröffentlicht habe. Dass ich solange dabei bleibe, hätte ich nicht gedacht – ich bin nicht der Typ, der Sachen zu Ende bringt oder sich lange für etwas begeistern kann. Aber das Bloggen macht mir richtig viel Spaß! Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist?
Ein Buch, das mich noch immer nachdenklich stimmt, wenn ich daran vorbeigehe, und mir wirklich richtig gut gefallen hat ist »Der Märchenerzähler« von Antonia Michaelis. Daher möchte ich es dreimal an Euch verschenken.
Kennt ihr dieses Spiel, bei dem man gemeinsam eine Geschichte schreibt, aber jeder nur einen Satz schreiben darf? Genau das habe ich hier auch vor: Wir schreiben zusammen ein Märchen! Ich starte mit einem Absatz. Dieser ist der erste, den Anne Abel erzählen hört. Jeder, der möchte, schreibt im Kommentar einen weiteren Satz. Ich bin sehr gespannt, was ihr euch einfallen lasst und wohin das Märchen diesmal führt.
Die Insel besteht ganz aus Felsen. Oder soll ich sagen, bestand? Die Insel bestand ganz aus Felsen, es war eine winzige Insel, und sie lag weit, weit draußen im Meer. Auf der Insel lebte nur eine einzige Person, eine sehr kleine Person, und weil sie am liebsten auf den Klippen saß, ganz vorne, über der Brandung der Meeres – deshalb nannte man sie die Klippenkönigin. Oder eigentlich nannte sie sich selbst so, da es ja niemand anderen gab.
Außerdem gibt es zusätzlich dreimal das Hörbuch »Die Auswahl« von Ally Condie als Audible-Download zu gewinnen. Dafür braucht ihr einen Account bei Audible. Ein Abonnement ist dafür aber nicht nötig. Sechs Stunden spricht Josephine Preuß die Geschichte von Cassia und Ky.
Als Tüpfelchen auf dem i gibt es für iPhone-, iPad- oder iPod-Touch-Besitzer zehn exklusive Zugänge zur Betaphase von Skoobe: Mit der App ist es während der geschloßenen Beta möglich, so viele E-Books, wie ihr wollt, kostenlos zu lesen. Die Accounts sind bis Ende des Jahres gültig.
Kopiert mir euren Kommentar einfach in eine E-Mail, schreibt mir eure Adresse, euren Gewinnwunsch und los geht’s! Viel Spaß und viel Glück an alle Teilnehmer!
Spielregeln
- Mehrfach kommentieren ist erlaubt. Aber nur wenn schon jemand anders nach deinem letzten Satz etwas geschrieben hat.
- Beiträge, die gegen die guten Marnieren verstoßen oder nicht im Sinne der Geschichte, sprich zusammenhanglos, sind, lösche ich.
- Sätze, die aus dem »Märchenerzähler« übernommen werden, lösche ich ebenfalls. Eine weitere Teilnahme schließe ich aus.
- Es gibt für drei Lostöpfe: Die Bücher, die Hörbücher und die Testzugänge. Schreibt mir in der E-Mail in welchen der drei Töpfe ihr landen wollt. Natürlich könnt ihr euch auch für alle Töpfe entscheiden: Mehrfach-Gewinne sind möglich!
- Bitte beachtet, dass der Zugang zu Skoobe wirklich nur möglich ist, wenn man eins der genannten Geräte besitzt. Die E-Books können weder auf dem PC noch auf dem Mac gelesen werden. Es wäre nicht unfair, sondern auch sehr schade, Accounts zu vergeben, die dann nicht genutzt werden.
- Teilnehmer, die mir ihre Adresse nicht vor Ablauf des Gewinnspiels (01.08.2011) schicken, werden nicht berücksichtigt. Teilnehmer ohne deutschen Wohnsitz weisen in ihrer E-Mail bitte ausdrücklich daraufhin. Jeder, der innerhalb der EU wohnt, darf mitmachen.









Pingback: Sandra S.
Denn sie lebte dort schon viele, viele Jahre alleine.
(Pssst. Ich möchte nur “Herzlichen Glückwunsch” sagen
Auf ein weiteres Jahr!)
(Auch von uns, Herzliche Glückwünsche zum 1. Geburtstag! Bei uns ist es gut ein halbes Jahr, im Oktober/November dann ziehen wir nach …)
(*schleicht Sally hinterher* Von mir auch einen ganz herzlichen Glückwünsch zum ersten Bloggerjahr! *auf Zehenspitzen wieder hinaus tapsel*)
Liebe Grüße!
[Oh, was für eine schöne Idee - großartig! Da mach ich doch direkt mal mit:]
Doch eines Tages erblickte die Klippenkönigin in der Ferne ein kleines Segelboot, das auf die Insel zusteuerte.
[übrigens ganz herzliche Glückwünsche zum Blog-Geburtstag! Liebe Grüße von der Bücherdiebin!]
Wie? Was? Flüstern? Reinschleichen? Nä, ich werf mit Konfetti!! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!! *trööööt*
Das Segelboot war scheeweiß und kam immer näher.
Doch plötzlich kam ein starker Wind.
Und als das Segelboot kippte, fiel der Passagier ins Meer.
Die Klippenkönigin zögerte nicht lange und lief runter zum Strand
Der warme Sand knirschte unter ihren nackten Füßen, doch sie wollte nur eines: Den um Hilfe rufenden Menschen retten.
Sie lauschte noch einmal dem verzweifelten Rufen, bevor sie sich in das rauschende Meer stürzte.
[Auch von mir alles Gute zum 1-jährigen Bestehen.]
Pingback: [Gewinnspiel] Paperthin.de wird 1 Jahr |
[Herzlichen Glückwunsch zum Blog Geburtstag, wünsche dir noch viele Jahre Freude mit deinem Blog]
Wow, bin gerade über deinen Blog gestolpert und sehr angtetan vom Design
Und herzlichen Glückwunsch zum einjährigen!
Dich komme ich ab jetzt öfters besuchen! Schön hast du es hier. Bei deinem Gewinnspiel mache ich nicht mit, da ich das Buch selbst habe und Hörbücher nicht mein Fall sind, finde es aber wirklich richtig toll. Schöne Gewinne- ich liebe den Märchenerzähler. So ein trauriges Buch!!!
LG
Die Wellen schlugen über ihrem Kopf zusammen und sie drohte unterzugehen, doch der Wunsch nach all der langen Zeit allein, jemanden zu finden, der ihre Einsamkeit ab jetzt teilen oder sie von hier weg bringen könnte, ließ sie all die Erschöpfung, die sich in ihren Gliedern auszubreiten drohte, vergessen.
Herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen. Ich hätte es nicht solange durchgehalten…dein Blog sieht übrigens sehr schön aus…werde dihc demnächst öfter mal besuchen..:D
Nun sah sie den Passagier vor sich im Wasser liegen.
Ob er noch lebte, konnte sie nicht erkennen – aber der Wille, diesen Menschen zu retten und kennezulernen, war größer als ihre Angst, er könnte schon tot sein.
Von mir gibt es “Herzliche Glückwünsche und auf noch mehr Jahre mit Paperthin.de”! Ich liebe deinen Blog. Mach weiter so!
* Am Gewinnspiel selbst werde ich nicht teilnehmen.
Herzliche Grüße
Sandy
Mit letzter Kraft schwamm sie die letzten Züge bis zu dem Ertrinkenden und drehte ihn auf den Rücken, ohne darauf zu achten, ob er überhaupt noch lebte, nur von der Sehnsucht nach Gemeinschaft beseelt, schaffte sie es bis ans Ufer zu paddeln und sich mit ihm auf den feuchten Sand zu ziehen.
Zusammenfassung:
Die Insel besteht ganz aus Felsen. Oder soll ich sagen, bestand? Die Insel bestand ganz aus Felsen, es war eine winzige Insel, und sie lag weit, weit draußen im Meer. Auf der Insel lebte nur eine einzige Person, eine sehr kleine Person, und weil sie am liebsten auf den Klippen saß, ganz vorne, über der Brandung der Meeres – deshalb nannte man sie die Klippenkönigin. Oder eigentlich nannte sie sich selbst so, da es ja niemand anderen gab. Denn sie lebte dort schon viele, viele Jahre alleine.
Doch eines Tages erblickte die Klippenkönigin in der Ferne ein kleines Segelboot, das auf die Insel zusteuerte. Das Segelboot war scheeweiß und kam immer näher. Doch plötzlich kam ein starker Wind. Und als das Segelboot kippte, fiel der Passagier ins Meer. Die Klippenkönigin zögerte nicht lange und lief runter zum Strand. Der warme Sand knirschte unter ihren nackten Füßen, doch sie wollte nur eines: Den um Hilfe rufenden Menschen retten. Sie lauschte noch einmal dem verzweifelten Rufen, bevor sie sich in das rauschende Meer stürzte.
Die Wellen schlugen über ihrem Kopf zusammen und sie drohte unterzugehen, doch der Wunsch nach all der langen Zeit allein, jemanden zu finden, der ihre Einsamkeit ab jetzt teilen oder sie von hier weg bringen könnte, ließ sie all die Erschöpfung, die sich in ihren Gliedern auszubreiten drohte, vergessen. Nun sah sie den Passagier vor sich im Wasser liegen. Ob er noch lebte, konnte sie nicht erkennen – aber der Wille, diesen Menschen zu retten und kennezulernen, war größer als ihre Angst, er könnte schon tot sein. Mit letzter Kraft schwamm sie die letzten Züge bis zu dem Ertrinkenden und drehte ihn auf den Rücken, ohne darauf zu achten, ob er überhaupt noch lebte, nur von der Sehnsucht nach Gemeinschaft beseelt, schaffte sie es bis ans Ufer zu paddeln und sich mit ihm auf den feuchten Sand zu ziehen.
Die Kleider der Klippenkönigin klebten eng an ihrem Körper und ließen sie unter der beklemmenden Schwere leicht schnaufen.
Langsam beugte sie sich über das Gesicht des Fremden und strich ihm sanft die nassen Haare aus der Stirn, woraufhin eine Wunde sichtbar wurde, die stark blutete.
[Achja und Glückwunsch!!
Ich finde dein Blog absolut gut! So schön *.*]
Aber mit solchen Wunden kannte die Klippenkönigin sich mittlerweile aus, denn in ihrem Leben auf den schroffen Klippen hatte sie schon oft solche Wunden an ihrem eigenen Körper pflegen und heilen müssen.
Schnell riss sie einen Streifen Stoff aus ihren Kleidern und drückte ihn auf die Wunde, während sie sich umsah, ob sie eine braubare Heilpflanze fand, die die Blutung stoppen könnte.
Ganz in der Nähe fand sie es Tausendgüldenkraut, das sogar dafür bekannt war nicht nur die Wunde zu heilen, sondern auch noch Gift aus ihr herauszuziehen.
Achso und Glückwunsch natürlich zum Einjährigen.
Nachdem sie den Unbekannten verarztet hatte, schlug er ganz leicht die Augen auf und sie erschrak bei dem Leuchten, das von ihnen ausging.
Zum ersten Mal betrachte sie den Fremden richtig, ihr Herz setzte beinahe aus.
Denn sie sah etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatte.
Seine Pupillen waren schlitzförmig und von einer violetten Iris umgeben, die so dunkel war, dass sie man kaum noch von der Pupille unterscheiden konnte, doch es waren kleine giftgrüne Sprenkel in seinen Augen zu sehen, die zu leuchten schienen.
Ganz langsam wurde in ihr die Erinnerung wach, dass sie ein ähnliches Phänomen schon einmal gesehen hatte allerdings konnte sie sich weder an das wo erinnern noch wußte sie ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war.
Der Fremde öffnete den Mund, als ob er etwas sagen wolle, aber sein Kopf fiel zur Seite zurück in den nassen Sand.
nur mal so neben bei…ich finde unser märchen bis jetzt richtig gut…:D das macht total spaß…:D
Sie warf noch einen kurzen Blick auf sein Gesicht und richtete sich langsam auf.
Ein wenig hilflos sah sie sich um und enschied ihn erstmal in ihre geschützte Höhle zu bringen, um dort weiter zu überlegen, was nun zu tun war.
Ihr Atem ging laut und unregelmäßig und ihre Beine zitterten unter dem Gewicht des Fremden als endlich ihre Höhle in Sichtweite kam.
(Wie ich das dick bekomme weiß ich leider nicht. Ich wünsche dir und deinem Blog nachträglich noch alles gute, er ist echt toll!)
Da die Frage jetzt schon ein paar Mal kam: Ich bearbeite eure Kommentare im Nachhinein, bzw. mache die Schrift fett.
Zusammenfassung:
Die Insel besteht ganz aus Felsen. Oder soll ich sagen, bestand? Die Insel bestand ganz aus Felsen, es war eine winzige Insel, und sie lag weit, weit draußen im Meer. Auf der Insel lebte nur eine einzige Person, eine sehr kleine Person, und weil sie am liebsten auf den Klippen saß, ganz vorne, über der Brandung der Meeres – deshalb nannte man sie die Klippenkönigin. Oder eigentlich nannte sie sich selbst so, da es ja niemand anderen gab. Denn sie lebte dort schon viele, viele Jahre alleine.
Doch eines Tages erblickte die Klippenkönigin in der Ferne ein kleines Segelboot, das auf die Insel zusteuerte. Das Segelboot war scheeweiß und kam immer näher. Doch plötzlich kam ein starker Wind. Und als das Segelboot kippte, fiel der Passagier ins Meer. Die Klippenkönigin zögerte nicht lange und lief runter zum Strand. Der warme Sand knirschte unter ihren nackten Füßen, doch sie wollte nur eines: Den um Hilfe rufenden Menschen retten. Sie lauschte noch einmal dem verzweifelten Rufen, bevor sie sich in das rauschende Meer stürzte.
Die Wellen schlugen über ihrem Kopf zusammen und sie drohte unterzugehen, doch der Wunsch nach all der langen Zeit allein, jemanden zu finden, der ihre Einsamkeit ab jetzt teilen oder sie von hier weg bringen könnte, ließ sie all die Erschöpfung, die sich in ihren Gliedern auszubreiten drohte, vergessen. Nun sah sie den Passagier vor sich im Wasser liegen. Ob er noch lebte, konnte sie nicht erkennen – aber der Wille, diesen Menschen zu retten und kennezulernen, war größer als ihre Angst, er könnte schon tot sein. Mit letzter Kraft schwamm sie die letzten Züge bis zu dem Ertrinkenden und drehte ihn auf den Rücken, ohne darauf zu achten, ob er überhaupt noch lebte, nur von der Sehnsucht nach Gemeinschaft beseelt, schaffte sie es bis ans Ufer zu paddeln und sich mit ihm auf den feuchten Sand zu ziehen.
Die Kleider der Klippenkönigin klebten eng an ihrem Körper und ließen sie unter der beklemmenden Schwere leicht schnaufen. Langsam beugte sie sich über das Gesicht des Fremden und strich ihm sanft die nassen Haare aus der Stirn, woraufhin eine Wunde sichtbar wurde, die stark blutete. Aber mit solchen Wunden kannte die Klippenkönigin sich mittlerweile aus, denn in ihrem Leben auf den schroffen Klippen hatte sie schon oft solche Wunden an ihrem eigenen Körper pflegen und heilen müssen.
Schnell riss sie einen Streifen Stoff aus ihren Kleidern und drückte ihn auf die Wunde, während sie sich umsah, ob sie eine braubare Heilpflanze fand, die die Blutung stoppen könnte. Ganz in der Nähe fand sie Tausendgüldenkraut, das sogar dafür bekannt war nicht nur die Wunde zu heilen, sondern auch noch Gift aus ihr herauszuziehen.
Nachdem sie den Unbekannten verarztet hatte, schlug er ganz leicht die Augen auf und sie erschrak bei dem Leuchten, das von ihnen ausging. Zum ersten Mal betrachte sie den Fremden richtig, ihr Herz setzte beinahe aus. Denn sie sah etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Seine Pupillen waren schlitzförmig und von einer violetten Iris umgeben, die so dunkel war, dass sie man kaum noch von der Pupille unterscheiden konnte, doch es waren kleine giftgrüne Sprenkel in seinen Augen zu sehen, die zu leuchten schienen.
Ganz langsam wurde in ihr die Erinnerung wach, dass sie ein ähnliches Phänomen schon einmal gesehen hatte allerdings konnte sie sich weder an das wo erinnern noch wußte sie ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war.
Der Fremde öffnete den Mund, als ob er etwas sagen wolle, aber sein Kopf fiel zur Seite zurück in den nassen Sand. Sie warf noch einen kurzen Blick auf sein Gesicht und richtete sich langsam auf. Ein wenig hilflos sah sie sich um und enschied ihn erstmal in ihre geschützte Höhle zu bringen, um dort weiter zu überlegen, was nun zu tun war. Ihr Atem ging laut und unregelmäßig und ihre Beine zitterten unter dem Gewicht des Fremden als endlich ihre Höhle in Sichtweite kam.
Kaum dort angekommen, legte sie ihn auf ihr Nachtlager und lehnte sich mit dem Rücken an die steinige Wand ihrer Höhle, während sie darüber nachsann, woher er kam und wer er war.
Seine braun gebrannte Haut die nach Meersalz duftete lies sie darauf schließen das er längerer Zeit der sengenden Sonne auf hoher See ausgesetzt gewesen sein musste.
Da musste es ihm so ergangen sein wie auch ihr viele Jahre zuvor.
Gerade als sie sich umdrehte und in ihr kleines Nahrungsfach in der Wand griff, hörte sie seine Stimme: “Wo bin ich?”.
Sofort beugte sie sich wieder zu ihm herunter und fragte nach seinem Befinden.
“Es geht schon”, presste er hervor, griff sich aber stöhnend an den Kopf, während er versuchte sich aufzusetzen.
Neugierig schaute er sich zu dem Mädchen um, das ihn scheinbar hierhin gebracht hatte und deren Stimme ihm irgendwie bekannt vorkam.
“Wie bist du auf diese Insel gekommen?”, fragte er mit gerunzelter Stirn, als ihm klar wurde, dass sie offenbar allein hier lebte.
“Das ist jetzt nicht wichtig”, erwiderte sie besorgt, während sie ein Stück Stoff benässte und es zu seiner Stirn führte.
Sanft tupfte sie seine Wunde ab und fragte: “Tut dir sonst noch etwas weh?”.
“Es geht schon wieder”, sagte er, “aber irgendwas ist mit meinen Augen passiert… ich sehe kaum noch etwas.”
Sie schmunzelte, schaute tief in seine Augen und erwiderte: “Ich kann nicht genau sagen, was es ist. Hoffen wir, dass es von alleine weggeht, Heilkräuter, die bei so etwas helfen würden, habe ich leider nicht auf meiner Insel.”
“Ich werde dir jetzt erst mal etwas warmes zum Essen machen, nicht dass du dich erkältest”, fügte sie hinzu und machte sich daran ein Feuer zu entfachen.
Sie war froh, sich von ihm abwenden zu können und einer Beschäftigung nachzugehen, denn – obwohl sie es nicht verstand – fühlte sie sich in seiner Näher mehr und mehr unwohl.
Sie entfachte das Feuer in ihrer kleinen Feuerstelle im hinteren Teil der Höhle und stellte den metallenen Topf, der eines Tages angespült wurde, auf die dafür vorgesehene Vorrichtung über dem Feuer.
In ihrem Nahrungsfach hatte sie einige verschiedene Sorten Gemüse gefunden, die sie nun zu einer Suppe kochte.
Als diese fertig war, schöpfte sie etwas heiße Suppe in eine kleine Schale und reichte sie dem Fremden, der sich sofort darüber hermachte.
Sie beobachtete ihn, wie er ausgehungert die Suppe in sich hinein schaufelte und fragte sich, ob sie das richtige getan hatte, denn er war unheimlich, trotzdem konnte sie nicht wegsehen bis der Fremde selbst aufsah und ihr direkt in die Augen schaute.
Sie sah in die Augen und musste gleich wieder wegschauen, denn so helle und blendende Augen hatte sie noch nie gesehen.
(eine wirklich sehr schöne Idee und bislang schöne Geschichte
)
Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sie verlegen auf den Boden starrte.
“Was war das für ein Boot, von dem du gefallen bist?”, fragte sie, um das unangenehme Schweigen zu brechen.
Seine Augen weiteten sich, er stand abrupt auf und ließ dabei die Schüssel auf den kalten Steinboden fallen.
“Ich hatte einen kleinen Beutel am Gürtel, als ich aus dem Boot fiel! Hast du ihn genommen?”, böse guckte er sie an, sodass sie ängstlich vor seiner plötzlichen Wut zurückwich.
“Ich…ich hab ihn nicht gesehen”, stammelte sie, den Tränen nah.
“Ist schon gut. Du kannst ja nichts dafür, dass er weg ist”, versuchte er sie, immer noch etwas aufgebracht, zu beruhigen.
Pingback: Skoobe
(ui nun hab ich die Geschichte falsch herum gelesen, daher nun noch der richtige Kommentar
)
Nervös blickte sie ihn von der Seite an, die Röte auf ihren Wangen konnte sie selbst spüren und fragte sich was wohl sein Geheimnis war, seine Vergangenheit und seine Absichten.
‘War etwas sehr wichtiges darin?’, fragte sie ihn und ärgerte sich gleichzeitig, so neugierig zu sein.
[Herzlichen Glückwunsch natürlich auch noch einmal von mir! Ich hoffe, es wird dir in Zukunft hier genauso viel Spaß machen!]
Sofort verhärteten sich seine Gesichtszüge und erneut funkelte er sie böse an, so dass sie voller Furcht zu zittern begann.
Er fixierte sie mit den Augen, um zu sehen, wie sie auf seinen nächsten Satz reagieren würde: “Auch wenn es sehr persönlich ist: Ja es war etwas wichtiges, etwas das mir wichtiger ist als mein Leben!”, nach diesen Worten blickte sie verschämt auf ihre verschränkten Finger.
“Aber was erzähle ich dir eigentlich davon!”, sagte er mehr zu sich selbst, “jetzt ist wahrscheinlich schon alles zu spät”.
“Ach was, wir werden ihn schon noch finden”, sagte sie aufmunternd.
Er schüttelte den Kopf und lachte sie aus: “Das ist kein dummes Spielzeug, nach dem ich suche!”
Zusammenfassung:
Die Insel besteht ganz aus Felsen. Oder soll ich sagen, bestand? Die Insel bestand ganz aus Felsen, es war eine winzige Insel, und sie lag weit, weit draußen im Meer. Auf der Insel lebte nur eine einzige Person, eine sehr kleine Person, und weil sie am liebsten auf den Klippen saß, ganz vorne, über der Brandung der Meeres – deshalb nannte man sie die Klippenkönigin. Oder eigentlich nannte sie sich selbst so, da es ja niemand anderen gab. Denn sie lebte dort schon viele, viele Jahre alleine.
Doch eines Tages erblickte die Klippenkönigin in der Ferne ein kleines Segelboot, das auf die Insel zusteuerte. Das Segelboot war schneeweiß und kam immer näher. Doch plötzlich kam ein starker Wind. Und als das Segelboot kippte, fiel der Passagier ins Meer. Die Klippenkönigin zögerte nicht lange und lief runter zum Strand. Der warme Sand knirschte unter ihren nackten Füßen, doch sie wollte nur eines: Den um Hilfe rufenden Menschen retten. Sie lauschte noch einmal dem verzweifelten Rufen, bevor sie sich in das rauschende Meer stürzte.
Die Wellen schlugen über ihrem Kopf zusammen und sie drohte unterzugehen, doch der Wunsch nach all der langen Zeit allein, jemanden zu finden, der ihre Einsamkeit ab jetzt teilen oder sie von hier weg bringen könnte, ließ sie all die Erschöpfung, die sich in ihren Gliedern auszubreiten drohte, vergessen. Nun sah sie den Passagier vor sich im Wasser liegen. Ob er noch lebte, konnte sie nicht erkennen – aber der Wille, diesen Menschen zu retten und kennenzulernen, war größer als ihre Angst, er könnte schon tot sein. Mit letzter Kraft schwamm sie die letzten Züge bis zu dem Ertrinkenden und drehte ihn auf den Rücken, ohne darauf zu achten, ob er überhaupt noch lebte, nur von der Sehnsucht nach Gemeinschaft beseelt, schaffte sie es bis ans Ufer zu paddeln und sich mit ihm auf den feuchten Sand zu ziehen.
Die Kleider der Klippenkönigin klebten eng an ihrem Körper und ließen sie unter der beklemmenden Schwere leicht schnaufen. Langsam beugte sie sich über das Gesicht des Fremden und strich ihm sanft die nassen Haare aus der Stirn, woraufhin eine Wunde sichtbar wurde, die stark blutete. Aber mit solchen Wunden kannte die Klippenkönigin sich mittlerweile aus, denn in ihrem Leben auf den schroffen Klippen hatte sie schon oft solche Wunden an ihrem eigenen Körper pflegen und heilen müssen.
Schnell riss sie einen Streifen Stoff aus ihren Kleidern und drückte ihn auf die Wunde, während sie sich umsah, ob sie eine braubare Heilpflanze fand, die die Blutung stoppen könnte. Ganz in der Nähe fand sie Tausendgüldenkraut, das sogar dafür bekannt war nicht nur die Wunde zu heilen, sondern auch noch Gift aus ihr herauszuziehen.
Nachdem sie den Unbekannten verarztet hatte, schlug er ganz leicht die Augen auf und sie erschrak bei dem Leuchten, das von ihnen ausging. Zum ersten Mal betrachte sie den Fremden richtig, ihr Herz setzte beinahe aus. Denn sie sah etwas, das sie noch nie zuvor gesehen hatte. Seine Pupillen waren schlitzförmig und von einer violetten Iris umgeben, die so dunkel war, dass sie man kaum noch von der Pupille unterscheiden konnte, doch es waren kleine giftgrüne Sprenkel in seinen Augen zu sehen, die zu leuchten schienen.
Ganz langsam wurde in ihr die Erinnerung wach, dass sie ein ähnliches Phänomen schon einmal gesehen hatte allerdings konnte sie sich weder an das wo erinnern noch wußte sie ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen war.
Der Fremde öffnete den Mund, als ob er etwas sagen wolle, aber sein Kopf fiel zur Seite zurück in den nassen Sand. Sie warf noch einen kurzen Blick auf sein Gesicht und richtete sich langsam auf. Ein wenig hilflos sah sie sich um und entschied ihn erst mal in ihre geschützte Höhle zu bringen, um dort weiter zu überlegen, was nun zu tun war. Ihr Atem ging laut und unregelmäßig und ihre Beine zitterten unter dem Gewicht des Fremden als endlich ihre Höhle in Sichtweite kam.
Kaum dort angekommen, legte sie ihn auf ihr Nachtlager und lehnte sich mit dem Rücken an die steinige Wand ihrer Höhle, während sie darüber nachsann, woher er kam und wer er war. Seine braun gebrannte Haut die nach Meersalz duftete ließ sie darauf schließen, dass er längerer Zeit der sengenden Sonne auf hoher See ausgesetzt gewesen sein musste. Da musste es ihm so ergangen sein wie auch ihr viele Jahre zuvor.
Gerade als sie sich umdrehte und in ihr kleines Nahrungsfach in der Wand griff, hörte sie seine Stimme: “Wo bin ich?”. Sofort beugte sie sich wieder zu ihm herunter und fragte nach seinem Befinden. “Es geht schon”, presste er hervor, griff sich aber stöhnend an den Kopf, während er versuchte sich aufzusetzen. Neugierig schaute er sich zu dem Mädchen um, das ihn scheinbar hierhin gebracht hatte und deren Stimme ihm irgendwie bekannt vorkam.
“Wie bist du auf diese Insel gekommen?”, fragte er mit gerunzelter Stirn, als ihm klar wurde, dass sie offenbar allein hier lebte. “Das ist jetzt nicht wichtig”, erwiderte sie besorgt, während sie ein Stück Stoff benässte und es zu seiner Stirn führte. Sanft tupfte sie seine Wunde ab und fragte: “Tut dir sonst noch etwas weh?”. “Es geht schon wieder”, sagte er, “aber irgendwas ist mit meinen Augen passiert… ich sehe kaum noch etwas.” Sie schmunzelte, schaute tief in seine Augen und erwiderte: “Ich kann nicht genau sagen, was es ist. Hoffen wir, dass es von alleine weggeht, Heilkräuter, die bei so etwas helfen würden, habe ich leider nicht auf meiner Insel. Ich werde dir jetzt erst mal etwas Warmes zum Essen machen, nicht dass du dich erkältest”, fügte sie hinzu und machte sich daran ein Feuer zu entfachen.
Sie war froh, sich von ihm abwenden zu können und einer Beschäftigung nachzugehen, denn – obwohl sie es nicht verstand – fühlte sie sich in seiner Näher mehr und mehr unwohl. Sie entfachte das Feuer in ihrer kleinen Feuerstelle im hinteren Teil der Höhle und stellte den metallenen Topf, der eines Tages angespült wurde, auf die dafür vorgesehene Vorrichtung über dem Feuer. In ihrem Nahrungsfach hatte sie einige verschiedene Sorten Gemüse gefunden, die sie nun zu einer Suppe kochte.
Als diese fertig war, schöpfte sie etwas heiße Suppe in eine kleine Schale und reichte sie dem Fremden, der sich sofort darüber hermachte. Sie beobachtete ihn, wie er ausgehungert die Suppe in sich hinein schaufelte und fragte sich, ob sie das richtige getan hatte, denn er war unheimlich, trotzdem konnte sie nicht wegsehen bis der Fremde selbst aufsah und ihr direkt in die Augen schaute.
Sie sah in die Augen und musste gleich wieder wegschauen, denn so helle und blendende Augen hatte sie noch nie gesehen. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als sie verlegen auf den Boden starrte. “Was war das für ein Boot, von dem du gefallen bist?”, fragte sie, um das unangenehme Schweigen zu brechen. Seine Augen weiteten sich, er stand abrupt auf und ließ dabei die Schüssel auf den kalten Steinboden fallen.
„Ich hatte einen kleinen Beutel am Gürtel, als ich aus dem Boot fiel! Hast du ihn genommen?”, böse guckte er sie an, sodass sie ängstlich vor seiner plötzlichen Wut zurückwich. “Ich…ich hab ihn nicht gesehen”, stammelte sie, den Tränen nah. “Ist schon gut. Du kannst ja nichts dafür, dass er weg ist”, versuchte er sie, immer noch etwas aufgebracht, zu beruhigen. Nervös blickte sie ihn von der Seite an, die Röte auf ihren Wangen konnte sie selbst spüren und fragte sich was wohl sein Geheimnis war, seine Vergangenheit und seine Absichten.
„War etwas sehr wichtiges darin?“, fragte sie ihn und ärgerte sich gleichzeitig, so neugierig zu sein. Sofort verhärteten sich seine Gesichtszüge und erneut funkelte er sie böse an, so dass sie voller Furcht zu zittern begann.
Er fixierte sie mit den Augen, um zu sehen, wie sie auf seinen nächsten Satz reagieren würde: “Auch wenn es sehr persönlich ist: Ja es war etwas wichtiges, etwas das mir wichtiger ist als mein Leben!”, nach diesen Worten blickte sie verschämt auf ihre verschränkten Finger. “Aber was erzähle ich dir eigentlich davon!”, sagte er mehr zu sich selbst, “jetzt ist wahrscheinlich schon alles zu spät”. “Ach was, wir werden ihn schon noch finden”, sagte sie aufmunternd. Er schüttelte den Kopf und lachte sie aus: “Das ist kein dummes Spielzeug, nach dem ich suche!”
Langsam wurde auch die Klippenkönigin ärgerlich, schließlich hatte sie ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt um ihn zu retten und da durfte sie schon etwas mehr Dankbarkeit erwarten.
“Entschuldigung”, sagte er, als hätte er ihre Gedanken gelesen, “aber ich brauche diesen Beutel unbedingt zurück”.
“Na dann”, erwiderte sie noch etwas trotzig, “dann müssen wir das Ding wohl suchen gehen.”
“Was es mit dem Beutel wohl auf sich hat”, grübelte die Klippenkönigin während sie gemeinsam mit dem Fremden den Strand absuchte, hütete sich jedoch tunlichst, die Worte, die ihr so sehr auf der Zunge brannten, auszusprechen.
Sie gingen noch einmal zu der Stelle, an der sie ihn aus dem Wasser gezogen hatte, doch dort war nur ein kleiner rundlicher Abdruck neben der Stelle, an der er gelegen hatte.
Sie suchten den ganzen Strand ab – doch vergebens, der Beutel war verschwunden.
Allmählich konnte man die Verzweiflung des Fremden erkennen, denn er zog sich rasch seine immer noch nassen Kleider aus und ging auf das Wasser zu, um auch dort weiterzusuchen.
Er stand schon knietief im Wasser, als er plötzlich etwas Seltsames beobachtete.
Sollte es der Beutel sein, den er da sah?
“Was siehst du dort?”, die Klippenkönigin folgte ihm ins Wasser und erschrak.