4
Dez 2012

Lesemonat November 2012

Leider bin ich im November nicht so oft zum Lesen gekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Dafür hatte ich ein besonderes glückliches Händchen bei der Auswahl der Bücher.

Nr. Titel Bewertung Seiten
1 »Hinter verzauberten Fenstern«   160
2 »Wunder einer Winternacht« 288
3 »Rot wie das Meer«    430

In dem äußerst süßen Kinderbuch »Hinter verzauberten Fenstern« von Cornelia Funke geht es um die neunjährige Julia, die entdeckt, dass sie in das Haus, das auf ihrem glitzernden Weihnachtskalender abgebildet ist, reisen kann. Im Kalenderreich erlebt sie ein magisches Abenteuer. Dieses Buch sollte in keiner Familie fehlen.

Nachdem ich dann schon so in Festtagsstimmung war, habe ich gleich zum nächsten Weihnachtsbuch gegriffen. In »Wunder einer Winternacht« erzählt Marko Leino die »wahre« Geschichte vom Weihnachtsmann. Sie beginnt bei Nikolas, der mit fünf Jahren seine Familie bei einem Schneesturm verliert und anschließend in einem Fischerdorf aufwächst. Aus Dank schenkt er jedes Jahr den Kindern im Dorf heimlich seine Schnitzereien.

Anschließend habe ich wohl eines der besten Jugendbücher des Jahres gelesen: »Rot wie das Meer«. Auf der Insel Thisby findet jedes Jahr am 1. November das Skorpio-Rennen statt. Bei diesem Rennen treten allerdings nicht normale Pferde, sondern Capaill Uisce – gefährliche, hinterlistige Meereswesen – gegeneinander an, die die Insel Jahr für Jahr heimsuchen. Sie sind wunderschön, stark und schnell wie der Blitz, aber genauso heimtückisch wie das Meer, das sie Jahr für Jahr mit dem Blut der mutigen Teilnehmer rot tränken.

1
Jun 2012

Lesemonat Mai 2012

Der Mai war für mich ein sehr guter Lesemonat: Ich habe so viel gelesen wie noch nie zuvor. Zu Beginn des Monats habe ich mir eine Liste erstellt, welche Bücher ich lesen möchte und mir dafür auch gleich ein paar Titel bei Amazon bestellt. Das hat erstaunlich gut geklappt, letzten Endes konnte ich sogar noch ein paar Titel lesen, die nicht auf dieser Liste standen. Insgesamt habe ich etwa doppelt so viel geschafft wie sonst üblich. Das lag aber auch sich daran, dass ich diesen Monat viel Zeit hatte, aber ich würde mich freuen, diesen Fluss beizubehalten.

Nr. Titel Bewertung Seiten
1 »Hundert Jahre ungeküsst« 274
2 »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« 384
3 »Den Tod im Griff« 368
4 »Elefanten sieht man nicht«   203
5 »Das Mädchen mit den gläsernen Füßen« 397
6 »Küss den Wolf«   256
7 »Dark Angels’ Summer«     475
8 »Sternenschimmer«   576
9 »Fallender Himmel«     368
10 »Dreams ‘n’ Whispers«   383

Zunächst habe ich »Hundert Jahre ungeküsst« von Gabriella Engelmann beendet, das ich schon im März begonnen hatte. Leider hatte ich es angefangen zu lesen, kurz bevor meine Oma verstarb. Zu der Zeit war mir nicht nach Gute-Laune-Lektüre, daher hatte ich es erst einmal zur Seite gelegt und jetzt endlich fertig gelesen. Die Autorin habe ich erst im Frühjahr diesen Jahres für mich entdeckt und seitdem fast jedes ihrer Märchenbücher gelesen. Zum Glück erscheint bald schon ein Neues – mir gefallen sie richtig gut!

Auch hat Harold Fry bei mir Halt gemacht, aber mit seiner unwahrscheinlichen Pilgerreise konnte er mich nicht beeindrucken, ganz im Gegenteil. Das Buch hat mich ziemlich gelangweilt und daher habe ich mich eher durchgequält. Auch mit etwas Abstand betrachtet kann ich dem Roman nichts abgewinnen. »Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry« kann ich nicht weiterempfehlen.

Nach diesem Reinfall wollte ich etwas richtig spannendes lesen und habe mich für »Numbers – Den Tod im Griff« von Rachel Ward entschieden. Eigentlich wollte ich es erst einmal nachholen, den ersten Band zu lesen, bevor ich zum letzten greife. Dann habe ich das Buch aber gewonnen und da es immerhin schon im Regal stand, wollte ich es dann auch lesen. Mit dem Finale der Numbers-Trilogie hat Rachel Ward es ein weiteres Mal geschafft, mich zu überraschen und an die Geschichte von Adam, Sarah und Mia zu fesseln. Daher bin ich auch ganz froh, dass die Trilogie für mich noch nicht vorbei ist.

In »Elefanten sieht man nicht« erzählt Susan Kreller eine Geschichte, die ans Herz geht: Die dreizehnjährige Mascha findet heraus, dass Julia und Max von ihrem Vater misshandelt werden und versucht ihnen zu helfen. Doch keiner der Erwachsenen möchte ihr Glauben schenken, nicht einmal die Polizei nimmt sie ernst. Deswegen nimmt sie die Sache selbst in die Hand. Ein Buch, das unter die Haut geht, das zum Nachdenken anregt. Ein leichter, lockerer Schreibstil hat. Hat mir sehr gut gefallen.

Ziemlich neugierig war ich auch auf »Das Mädchen mit den gläsernen Füßen«, nachdem ich so viele begeisterte Rezensionen dazu gelesen hatte. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an die Lektüre. Die Handlung plätscherte so vor sich hin, die Figuren blieben mir fremd und ich hatte einfach ganz andere Vorstellungen von dem Buch. Trotzdem habe ich die Beschreibungen von Ali Shaw sehr gerne gelesen, seine Wortwahl ist sehr melodisch und reich an Metaphern. Seinen Schreibstil mochte ich sehr. Insgesamt war es ein dennoch eher Mittelmaß.

Nachdem ich einen Roman gelesen habe, der mich nicht so richtig begeistern konnte, greife ich immer gern zu einem Wohlfühlbuch. Ein Buch von dem ich ganz genau weiß, dass es mir gefallen wird. Diesmal war es »Küss den Wolf« von Gabriella Engelmann und enttäuscht hat es mich nicht. Die Meinungen zu diesem Buch gehen weit auseinander, da zum ersten Mal fantastische Wesen darin auftauchen. Mir hat aber gerade das richtig Spaß gemacht. Daher habe ich auch diese Märchenadaption sehr schnell gelesen und war ganz traurig, als ich den Roman dann schon wieder zuschlagen musste.

Eigentlich hatte ich nicht vor, die Reihe zu lesen, aber plötzlich war ich dann doch ganz heiß drauf und musste »Dark Angels’ Summer« unbedingt sofort haben. Ich hatte es auch gleich zu Beginn des Monats bestellt. Leider hat der Versand ganz schön lange gedauert, aber als es dann endlich da war, habe ich gleich angefangen und war direkt von dem Schreibstil der beiden Schwestern begeistert. Ich fiebere jetzt also dem nächsten Band entgegen, der zum Glück schon im August erscheint.

Als nächstes habe ich dann noch einmal zu »Sternenschimmer« von Kim Winter gegriffen. Ich wollte es unbedingt noch einmal lesen, bevor der nächste Band erscheint. Beide Bücher sind mit fast 600 Seiten ganz schöne Brocken, aber man merkt beim Lesen gar nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Die Autorin bringt in dem Buch ganz viele großartige Ideen ein und hat einen wunderschönen Schreibstil. Ich kann es nur empfehlen!

Anschließend bin ich in Lesetief gefallen. Die Liste war »abgearbeitet«. Tagelang war ich unentschlossen, was ich als nächstes lesen könnte und habe Stunden vor meinem Buchregal verbracht, um mir etwas auszusuchen. Gebracht hat es aber nichts. Als der Postbote mir dann endlich ein neues Buch brachte, habe ich mich gleich drauf gestürzt und es fast in einem Zug verschlungen. Viel mehr darf ich dazu leider noch nicht sagen und das fällt mir wirklich schwer, denn ich könnte vor Begeisterung platzen!

Zum Glück kam dann auch gleich das nächste Buch, das ich bereits seit letztem Jahr sehnsüchtig erwartet habe: »Dreams ‘n’ Whispers« von Kiersten White. Es war noch keine drei Stunden hier, da hatte ich es schon zur Hälfte durchgelesen – und das will was heißen, denn ich lese normalerweise ziemlich langsam. Ich bin also wieder ziemlich begeistert, obwohl ich Anfangs ganz schön skeptisch war, ob es mit dem ersten Teil »Flames ‘n’ Roses« mithalten kann.

Als letztes habe ich dann mit »Sternensturm« angefangen. Etwa 100 Seiten habe ich davon schon gelesen und bisher gefällt es mir wieder sehr gut. Es war auch gut, dass ich »Sternenschimmer« noch einmal gelesen habe, denn ich stecke wieder richtig in der Geschichte von Mia und Iason drin und freue mich schon zu erfahren, wie es weitergeht.

30
Nov 2011

Lesestatistik: November 2011

Nr. Titel Bewertung Seiten
1 »Hundert Jahre ungeküsst« 274
2 »Delirium«     384
3 »Und in mir der unbesiegbare Sommer«   368

Angefangen hat der Monat mit dem zweiten Band der »Susannah«-Reihe von Meg Cabot, der mir auch wieder sehr gut gefallen hat. Die Bücher sind einfach witzig, frech und lesen sich fast wie von selbst. Dennoch habe ich im Moment genug von davon und lasse etwas Zeit verstreichen, bis ich mir den nächsten Teil vorknöpfe.

Als nächstes habe »Schicksal!« von S. G. Browne angefangen und nach etwa 150 Seiten zur Seite gelegt, weil ich erst einmal »Delirium« von Lauren Oliver lesen wollte. Allerdings habe ich danach nicht wieder damit angefangen und im Moment auch nicht so richtig Lust drauf.

»Delirium« hat das eingehalten, was ich mir davon versprochen habe: Eine äußerst spannende Dystopie, die einen immer wieder hin- und herreißt. An einigen Stellen erinnert das Buch an Ally Condies »Auswahl«, aber das hat mich nicht sonderlich gestört, da die Geschichten doch viel zu verschieden sind. Wem aber bereits „Die Auswahl“ gerne gelesen hat, wird mit dieser Trilogie auch seine Freude haben.

Unterwegs habe ich »Ein toter Lehrer« als E-Book angefangen zu lesen und nach etwa 100 Seiten wieder aufgehört – und ich kann nicht mal genau sagen, warum. Der Thriller beginnt sehr spannend, aber ich hatte plötzlich einfach keine Lust mehr, weiterzulesen. Im Moment ist mir auch gar nicht der Sinn nach solchen Büchern – aber sobald sich das wieder ändert, bin ich zuversichtlich, dass ich es doch noch weiterlese.

Völlig begeistert hat mich der Debütroman »Und in mir der unbesiegbare Sommer« von Ruta Sepetys. Die Stimmung, die die Autorin rüberbringt, ist atemberaubend, ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe mit den Figuren gefroren, gehungert und gelitten. Leider habe ich beim Lesen den Fehler gemacht, eine Rezension auf Amazon zu lesen, in der mir mal eben mit einem klitzekleinen Nebensatz eine wichtige Wendung aus den letzten 30 Seiten vorweg genommen wurde. Ärgerlich, aber da kann ja das Buch nichts für.

Aktuell lese ich »Saeculum« und bin total überrascht, wie nervenzerreißend dieses Buch  doch ist. Viel erwartet habe ich ja nicht – ein alter Fluch, ein wenig Panikmache im Wald, und am Ende ist doch alles ganz einfach erklärt, uuuuuhh – aber Ursula Poznanski hat da wirklich wieder ein packendes Buch geschrieben und deswegen werde ich mich jetzt in die Badewanne legen, lesen und mich noch ein bisschen gruseln. ;-)

1
Aug 2011

Lesestatistik: Juli 2011

Nr. Titel Bewertung Seiten
1 »Den Tod vor Augen« 428
2 »Das Lächeln der Frauen«     333
3 »Teuflisches Team« 542
4 »Die Frau meines Lebens«   142
5 »Stadt der Regenfresser«   445
6 »Wenn ich bleibe«   270
7 »Die Rebellion der Maddie Freeman«   336
8 »Du findest mich am Ende der Welt«   256

Der Juli war ein sehr guter Lesemonat und startete auch gleich spannend mit dem temporeichen Jugendroman »Den Tod vor Augen«. Adam nimmt die Todesdaten jeder Person wahr, sobald er ihr in die Augen sieht. Als er noch London zieht, begegnet er tausenden Menschen, die am 01.01.2028 sterben werden. Was passiert an diesem Tag?

Was für‘s Herz gab es anschließend von dem französischen Autor Nicolas Barreau, der mit seinem neusten Roman »Das Lächeln der Frauen« mein Herz erobert hat. Die Geschichte von der Restaurantbesitzerin Aurélie, die sich selbst in einem Roman wiederfindet und sich nun auf der Suche nach dem Autor macht, ist voller Charme, Witz und Liebe.

Die erste Enttäuschung brachte für mich Catherine Jinks mit dem zweiten Teil der »Evil Genius«-Reihe »Teuflisches Team«. Eine lange Zeit habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut, aber nun fand ich sie Großteils ermüdend und langatmig. Schade.

Anschließend habe ich zu einem Buch gegriffen, bei dem ich mir sicher war, es würde mir gefallen: »Die Frau meines Lebens« – ebenfalls von Nicolas Barreau. Mit diesem Roman, der kaum mehr als 150 Seiten hat, habe ich mich erneut für den wunderschönen Schreibstil des Autors begeistern können. Einfach nur schön!

Dann hat mich Thomas Thiemeyer auf eine Reise in die peruanischen Anden eingeladen: Zusammen mit seinem Protagonisten Oscar – ein Taschendieb – habe ich einige Abenteuer auf den Weg in die »Stadt der Regenfresser« erlebt und war von den äußerst illustren Beschreibungen des Autors überrascht. Sein Abenteuerroman, den er geschickt mit wahren Begebenheiten aus der Geschichte bespickt, hat mir ganz viel Spaß gemacht.

Hauptsächlich positive Kritiken liest man, wenn man nach dem Debütroman »Wenn ich bleibe« von Gayle Forman sucht. Die Vorstellung, dass eine Tote aus ihrem Körper heraustritt und ihre Umgebung beobachten kann, hat mich lange Zeit davon abgehalten, das Buch zu lesen. Ein Fehler, denn trotz der bedrückenden Umstände, füllt die Autorin das Buch mit ganz viel Leben und Herz. Ein Buch, das zum Lachen bringt, bewegt und nachdenklich macht.

Die größte Enttäuschung war für mich diesen Monat auf jeden Fall »Die Rebellion der Maddie Freeman«. Während der Trailer zum Buch noch auf ein spannendes Jahr 2060, in dem soziale Netzwerke die Welt bestimmen, einstimmt und eine Rebellion gegen das System ankündigt, watet das Buch mit halben Ideen und einer naiven Liebelei auf – viel Rauch um nichts! Aus dem Thema hätte sehr viel mehr gemacht werden können.

Zum Schluss musste ich einfach auch noch den letzten Barreau lesen: »Du findest mich am Ende der Welt«. Hach, das war wieder einfach nur schön. Der Autor schreibt nie einen Satz zu viel und nach dem Lesen fühle ich mich immer so, als hätte er jedes Wort genau durchdacht und die Geschichte nur für mich erzählt. Ganz großes Kino, einfach nur klasse!

31
Mrz 2011

Lesestatistik: März 2011

Mir ist es fast schon peinlich, das nun zu schreiben: Ich habe diesen Monat nur ein Buch beendet. In den letzten Wochen fehlte mir die Motivation zum Lesen und ich habe wahllos Bücher angefangen und wieder abgebrochen. Woran das liegt, kann ich nicht sagen, aber ich gelobe Besserung. Vor allem bekommen alle Bücher aber eine neue Chance, denn eigentlich waren die meisten sogar anfangs sehr interessant. Gleich morgen starte ich übrigens mit einer Leserunde zu »Die Prophezeiung« von Yvonne Pioch in den April.

Gelesene Bücher

Nr. Titel Bewertung Seiten
1 »Der Märchenerzähler«   274

Neue Bücher

Nr. Titel Seiten
1 »Arthur und die Stadt ohne Namen« 274
2 »Schneewittchen muss sterben« 274
3 »Altraterra: Die Prophezeiung« 274
4 »Die Verlorenen von New York« 274
5 »Sahnehäubchen« 274
6 »Neva« 274
7 »Todesbrut« 274

Abgebrochene Bücher:

Aktuelle Lektüre: »Neva« von Sara Grant